Kreispräventionstage im Kreis Unna
Kreispräventionstag 2025/26 | NO HATE SPEECH
Der Kreispräventionstag (KPT) 2025/26 wird sich mit dem Thema “NO HATE SPEECH” beschäftigen.
NO HATE SPEECH | Erkennen | Verstehen | Handeln
Die Durchführung eines Kreispräventionstages (KPT) ist eine wesentliche Gründungsidee der Kooperation zw. der Kreispolizeibehörde (KPB) Unna und ProSi.
Im Rahmen von Sondierungsgesprächen wurde das Thema "NO HATE SPEECH & Gewalt im Netz" für den KPT 2025/26 ausgewählt und die Zusammenarbeit am 17.03.2025 mit einem Kooperationsvertrag geregelt, der u.a. vom Landrat Marion Löhr als Schirmherr gezeichnet wurde.
Ein avisierter Termin für die Veranstaltung ist das Frühjahr 2026.
Kooperationspartner:
- KreisSportBund Unna (KSB UN)
- Frauenforum im Kreis Unna e.V.
- Kinderschutzbund Kreisverband Unna e.V.
- Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW)
- Künstler Alex Gockel
- Kommunale Player: n.n.
Fokusthemen der Fachtagung 2026
- Best-Practice
- Rechtliche Einblicke | Präventionsmaßnahmen
- Interaktiver Erfahrungsaustausch
- Netzwerken mit Exper*innen | Hilfeeinrichtungen
KPT | Zweck und Ziel
Die Welt in der wir leben wollen – in Freiheit und Demokratie, geprägt von friedlichem Miteinander, offenem Diskurs und gegenseitiger Toleranz – diese Welt ist in Gefahr.
Entscheidend ist dabei die Art, wie wir miteinander umgehen – im Alltag, in der persönlichen Begegnung oder im Netz, in der Gruppe oder als Einzelne.
Hassrede verletzt Menschen, macht Angst und kann zu Stress, Ausgrenzung und psychischen Problemen führen. Viele Betroffene ziehen sich zurück und trauen sich nicht mehr, ihre Meinung zu sagen. Für die Demokratie ist das gefährlich, weil sie von Meinungsfreiheit, Respekt und Beteiligung lebt. Wenn Hass und Beleidigungen den öffentlichen Raum bestimmen, wird der Austausch von Ideen zerstört und die Gesellschaft gespalten. No Hate Speech bedeutet nicht, Kritik zu verbieten, sondern die Würde aller Menschen zu schützen und ein respektvolles Zusammenleben zu fördern.
Erfahre, was hinter Hassrede steckt, wie sie sich verbreitet – und was wir gemeinsam dagegen tun können.
Seid dabei wenn wir gemeinsam mit Expert*innen aus Justiz, Polizei und Praxis Herausforderungen beschreiben und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.
Sie möchten mehr erfahrfen?
Ansprechpartner: Klaus Stindt (Projektleitung) | +49 172 8979885 | info@prosi-unna.de
Wissenswertes zum Projekt
Im allgemeinen Sprachgebrauch bezieht sich "Hassrede" auf beleidigende Diskurse, die sich gegen eine Gruppe oder ein Individuum aufgrund von inhärenten Merkmalen (wie Rasse, Religion oder Geschlecht) richten und den sozialen Frieden gefährden können.
Um den Vereinten Nationen einen einheitlichen Rahmen zu bieten, um das Problem weltweit anzugehen, definiert die UN-Strategie und der Aktionsplan zur Bekämpfung von Hassreden Hassrede als... "Jede Art von Kommunikation in Sprache, Schrift oder Verhalten, die eine Person oder eine Gruppe aufgrund ihrer Religion, ethnischen Zugehörigkeit, Nationalität, Rasse, Hautfarbe, Abstammung, Geschlecht oder anderer Identitätsfaktoren angreift oder abwertende oder diskriminierende Sprache in Bezug auf sie verwendet, d. h. aufgrund ihrer Religion, ethnischen Zugehörigkeit, Nationalität, Rasse, Hautfarbe, Abstammung, ihres Geschlechts oder eines anderen Identitätsfaktors."
Bis heute gibt es jedoch keine allgemeingültige Definition von Hassrede im Rahmen der internationalen Menschenrechtsnormen. Das Konzept wird noch diskutiert, insbesondere in Bezug auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung, Nichtdiskriminierung und Gleichheit.
Der Kreispräventionstag soll in der Rotunde des SportCentrum Kaiserau des Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V. stattfinden.
Kooperationspartner:
- KreisSportBund Unna (KSB UN)
- Frauenforum im Kreis Unna e.V.
- Kinderschutzbund Kreisverband Unna e.V.
- Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW)
- Künstler Alex Gockel
- Kommunale Player: n.n.
Fokusthemen der Fachtagung 2026
- Best-Practice
- Rechtliche Einblicke | Präventionsmaßnahmen
- Interaktiver Erfahrungsaustausch
- Netzwerken mit Exper*innen | Hilfeeinrichtungen
Weiteres ist in Arbeit…
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Expertise | Movement
- Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt | Studie "Vertrauen"
- FU Berlin | No Hate Speech | Verbundprojekt
- Neuen dt Medienmacher*innen | Projektträger | Movement
- Vielfalt | Mediathek
- IDA-NRW | Informations- & Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit NRW
- Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen (ZAC NRW) | Generalstaatsanwaltschaft Köln
- Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit | NO HATE Gallery
- Kunstprojekt | NO HATE in Friesoythe
- Akademie der Bildenden Künste München | Archiv NO HATE
- Jugend- & Kulturprojekt e.V. NO HATE 2018 Filmfestival
- Südtirol News 2018 | Junge Kunst gg Gewalt | NO HATE
BMBF-Verbundprojekt NOHATE
Hinweis auf weitere Informationen zu dem BMBF-Verbundprojekt "Bewältigung von Krisen öffentlicher Kommunikation im Themenfeld Flüchtlinge, Migration, Ausländer" (NOHATE) und seiner Projektphasen.
Externer Link: NOHATE
Das Ziel des dreijährigen Verbundprojekts NOHATE ist es, Hasskommunikation in Sozialen Medien, Online-Foren und Kommentarbereichen auf seine (Früh-)Erkennbarkeit, Ursachen und Dynamiken sowie auf potentielle Deeskalationsmöglichkeiten zu untersuchen und praktisch anwendbare, softwaregestützte Handlungsoptionen zu entwickeln. Eine mehrdimensionale Fallstudie für das Themenfeld "Flüchtlinge, Migration, Ausländer" soll dafür Datenmaterial und ein experimentelles Handlungsfeld bereitstellen. (Quelle: FU Berlin)