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Seniorenschutz
Um Straftaten gegen Seniorinnen und Senioren im Vorfeld zu verhindern, entwickelt die Polizei Konzepte und Maßnahmen im Bereich der Kriminalprävention. Eine funktionale Definition für den Seniorenschutz im Handlungsfeld Kriminalprävention bezeichnet alle Maßnahmen, Strategien und Strukturen, die darauf abzielen, ältere Menschen vor Gefahren, Gewalt, Betrug, Vernachlässigung und Ausbeutung zu schützen und gleichzeitig ihre Selbstständigkeit, Würde und Teilhabe zu erhalten.
Dabei geht es nicht nur um Polizei oder Strafverfolgung, sondern um ein Zusammenspiel aus Prävention, Aufklärung, Unterstützung und Hilfe.
Eine funktionale Definition für den Seniorenschutz im Handlungsfeld Kriminalprävention bezeichnet alle Maßnahmen, Strategien und Strukturen, die darauf abzielen, ältere Menschen vor Gefahren, Gewalt, Betrug, Vernachlässigung und Ausbeutung zu schützen und gleichzeitig ihre Selbstständigkeit, Würde und Teilhabe zu erhalten.
Dabei geht es nicht nur um Polizei oder Strafverfolgung, sondern um ein Zusammenspiel aus Prävention, Aufklärung, Unterstützung und Hilfe.
Seniorenarbeit im Kreis Unna
Die kriminalpolizeiliche Seniorenarbeit im Kreis Unna verfolgt das Ziel, ältere Mitbürger*innen besser vor Betrug, Diebstahl und anderen Straftaten zu schützen – durch Prävention und Aufklärung auf Augenhöhe. Grundlegendes Ziel ist, das Sicherheitsgefühl älterer Menschen zu stärken und sie vor Kriminalität zu schützen.
Diesen Zweck verfolgt das Kooperationsprojekt "Senioren-helfen-Senioren" im Kreis Unna. Auf Initiative der Kreispolizeibehörde Unna wurden seit 1998 interessierte und aktive Seniorinnen und Senioren zu Themen der Kriminalprävention aus- und fortgebildet, um die Erfahrungen und das erlernte Wissen in Vereinen, Seniorenkreisen und bei anderen Gelegenheiten weiter zu geben.
Externer Link: Webseite der Polizei Unna | Was ist das Projekt?
Nach Sondierungsgesprächen zwischen der Kreispolizeibehörde Unna und den Mitgliedern des Teams S-h-S wurde unserem Verein ProSicherheit ab 2026 die Betreuung des Kooperationsprojekts übertragen.
Ausbildung zu Seniorenberaterinnen und Seniorenberatern
Aktivitäten - mehr Sicherheit im Alltag
Die Teilnehmenden werden durch die Kreispolizeibehörde Unna zu sogenannten Multiplikatoren der Kriminalprävention ausgebildet.
Inhalte der Ausbildung:
- Umgang mit Ängsten
- Täter-Opfer-Verhalten
- Haustürbetrug und Trickdiebstahl
- Internet- und Telefonkriminalität
- Opferschutz
- Zivilcourage
Nach Abschluss der Ausbildung geben die Seniorenberaterinnen und -berater ihr Wissen eigenständig weiter. Sie werden dauerhaft betreut, unterstützt und fortgebildet.
Die Beraterinnen und Berater:
- arbeiten selbstständig oder im Team,
- entscheiden selbst über Art und Umfang ihres Engagements,
- kooperieren bei Bedarf mit anderen Organisationen,
- handeln stets in enger Abstimmung mit der Polizei.
Typische Themen bei Vorträgen und Infoständen sind Trick- und Taschendiebstahl, Diebstahl auf Friedhöfen, Spendensammler und Betrugsmaschen sowie Zivilcourage.
Beispiele aus der Praxis (Kreis Unna)
- Internet- und Handykriminalität (Grundlagen des Internets | Typische Gefahren | Sicheres Einkaufen (z. B. Abofallen) | Schutz von Smartphones)
- Sicherer Umgang mit Rollatoren (Informationsstände auf Märkten | Beteiligung an Rollatortagen | Hinweise zur sicheren Nutzung und Diebstahlsprävention)
- Patenschaften in Senioreneinrichtungen mit regelmäßigen Gesprächen über Trickbetrug (Enkeltrick | Telefonbetrug)
- Beratungsstände in Rathäusern, z.B. monatliche Präsenz in einigen Städten und Gemeinden mit Beratung zu Themen der Verhaltensprävention.
- Projekt „Mehr Sicherheit im Alltag“ (Veranstaltungen Kriminalprävention | Selbstbehauptung | Alltagssicherheit)
Prävention | A bis Z | Seniorenschutz | Handlungsfelder
An dieser Stelle finden Sie nachfolgend ausgesuchte Beiträge zur Präventionsarbeit für Seniorinnen und Senioren und Hinweise auf aktuelle Projekte und allgemeine Informationen im Handlungsfeld insbesondere zu Terminen.
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Termine
Die Gruppe „Senioren-helfen-Senioren“ unterstützt die Polizei Unna im Kampf gegen Taschendiebe.
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Wissenswertes
Diebstähle in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen
Kreis Unna wurde trotz geringer Fallzahlen ein Präventionskonzept gegen Diebstähle in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen entwickelt. Ziel ist, Patientinnen, Patienten, Besucher und Mitarbeitende frühzeitig zu informieren und zu sensibilisieren, um Risiken zu minimieren.
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Wissenswertes
Schilderaktion „Sicherheit auf dem Friedhof“
Wegen Diebstählen und Autoaufbrüchen auf Friedhöfen informierten Seniorenberater Besucher über Prävention. ProSi übergab 60 Metallschilder mit Sicherheitstipps.
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Wissenswertes
Seniorenberater*innen übernehmen Patenschaften
Im Kreis Unna übernehmen Seniorenberater*innen Patenschaften für Wohnanlagen, um Kontakte zu pflegen und Bewohner in Gesprächen oder bei Kaffeerunden über Betrugsmaschen wie den „Falschen Polizeibeamten“, den „Enkeltrick“ und andere Tricks aufzuklären.
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Wissenswertes
Rollatoren | Umgang | Sicherheit
Im Alltag haben die BeraterInnen beobachtet, dass ein sicherer Umgang mit Rollatoren eine wachsende Herausforderung ist. Die Teilnahme am Straßenverkehr, die Nutzung und Handhabung in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die Themen der „Eigene Sicherheit“ (Wie gehe ich mit meiner Handtasche um?) stehen im Fokus.
Seit 2010 wurden eigene Konzepte entwickelt, Tipps erarbeitet und Events mit Partnern veranstaltet.
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Wissenswertes